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WILLI SCHMIDT

DIE KINDERRASSEL

Briefe, Reden und Essays zum deutschen Theater
zwischen 1953 und 1974

Mit 15 Fotos von Ilse Buhs, Rosemarie Clausen, Alfred Feussner, Hausmann, Heinz Köster

und mit Erläuterungen herausgegeben von Hanno Lunin

Titelbild: Die Kinderrassel
© 2005
Kartoniert - 284 Seiten - 15 Fotos
19.90 Euro
ISBN 978-3-938647-09-7
Umschlag: Alexander Beitz
Volltext bei www.buchhandel.de

Willi Schmidt (1910-1994)

gehörte zwischen 1950 und 1980 zu den führenden deutschen Regisseuren vorrangig an Theatern, die von Gustaf Gründgens und Boleslaw Barlog geleitet wurden oder sonst zur Spitzenklasse zählten. Von Hause aus Bühnen- und Kostümbildner, hat er alle seine rund hundert Inszenierungen immer selbst auch ausgestattet.

Willi Schmidt dürfte eine der kultiviertesten und gebildetsten, poëtischsten und vielseitigsten Persönlichkeiten im Theater seiner Zeit gewesen sein. Das bezeugen hier 22 Briefe, die er zwischen 1959 und 1974 seinem vormaligen Regieassistenten Hanno Lunin geschrieben hat. Sie sind als Spiegel einer vergangenen Zeit zu lesen und insofern ein theater- und kulturhistorisches Dokument, das Verluste markiert und nachdenklich stimmen könnte.

Es führt auch bewegende Wiederbegegnungen mit den größten Schauspielern einer andern Epoche herbei und enthält sowohl eine Hommage an Paula Wessely als auch Gedenkreden auf Hermine Körner, Horst Caspar und Klaus Kammer.

Essays über Dramen von Schiller, Büchner und Giraudoux runden dieses Psychogramm eines großen Künstlers ab.

Anmerkungen und Kommentare von Hanno Lunin erleichtern den Zugang zu den Verführungen einer anderen Welt und zu deren legendären Galionsfiguren.

Kinderrassel
ist ein Wort, das Willi Schmidt sich bei Georg Büchner auslieh, um den enthusiastischen Spieltrieb von Theaterleuten zu beschreiben. Deren Spiele seien immerhin "die äußerste Freiheit, derer wir fähig sind".

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Leserstimmen zu "Die Kinderrassel"

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Alfred Nathan, Fernsehspiel-Redakteur, in Geisenheim:

"Ein außerordentliches Kompliment muß ich dem Verleger machen. Chapeau!!!"

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Lore Schmidt, 90, Witwe von Willi Schmidt, in Berlin und Ahrenshoop:

"Seien Sie versichert, daß ich sehr nah Anteil nehme an Ihrem wunderbar klug und sensibel gemachten Buch. Es liegt immer griffbereit in meiner Nähe und ist so schon seit Wochen mein ständiger Begleiter und erfreut alte und neue Freunde, die geradezu süchtig werden, wenn sie so intensiv über die Zeit unterrichtet werden, in der Theater mit allem Weltumfassenden, was es mal bedeutete, zu unserem Leben gehörte."

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Photographie: Willi Schmidt Photographie: Hermine Körner (Photo: Ilse Buhs)
Willi Schmidt Hermine Körner
(Photo: Ilse Buhs)

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Prof. Dr. Dr. Rüdiger Lautmann, Universitätsprofessor, in Bremen:

"Wie schön, daß Schmidts gedacht wird! Wie wenige Theaterleute bekommen ein solches Gedenken! Wie schwer aber auch, eine Person zu erwecken, die ihrerzeit nach außen wenig von sich hermachte und hinter den Inszenierungen beinahe verschwand.

So wird das Buch eine wichtige Dokumentation sein - und ein Nachweis, wie Theater vor und hinter den Kulissen der Nachwelt überliefert werden kann."

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Peter Striebeck, Schauspieler und Regisseur, in Hamburg:

"Hanno Lunin hat allen Menschen, die das Theater und seine Dichter lieben, ein Buch gestaltet, das man gern immer wieder in die Hand nimmt – und das einen dann nicht mehr losläßt ...

Briefe + Texte von Willi Schmidt mußten vor dem schnellen Vergessen bewahrt werden, denn für ihn gilt, was er über Horst Caspar gesagt hat: 'Er hat sein Leben erfüllt und uns als Vermächtnis sein Beispiel hinterlassen, das Beispiel eines Menschen und Künstlers, der von sich absah und der Erfüllung eines Auftrags diente, dem er von Anbeginn geweiht war'."

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Photographie: Paula Wessely (Photo: Hausmann) Photographie: Horst Caspar (Photo: Rosemarie Clausen)
Paula Wessely
(Photo: Hausmann)
Horst Caspar
(Photo: Rosemarie Clausen)

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Yukio Horio, japan. Bühnenbildner ("a disciple of Prof. Schmidt"), in Tokorozawa:

"I am very much impressed with your superior memory and kindness. I appreciate it."

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Ulrich E. Milatz, Bühnen- und Kostümbildner, in Berlin:

"Willi Schmidt war für mich d e r Lehrmeister, der mein Leben und meinen Beruf geprägt hat. Dieser feinnervige, hochintellektuelle Mensch hat mit seiner sanften, aber bestimmten Lehrweise jeweils den dramaturgischen Kern getroffen.

Ich werde Ihr Buch gern interessierten Theaterfreunden schenken und weiterempfehlen."

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Nicole Heesters, Schauspielerin, in Hamburg:

"Ich kannte Willi Schmidt. Wir hatten Gespräche in der Düsseldorfer Kantine, reizende - leider nicht mit ihm gearbeitet. Daher freue ich mich auf die Lektüre!"

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Prof. Dr. Peter Rau, Bibliotheksdirektor, in Hamburg:

"Willi Schmidts Aufführungen hätte ich sicher gern gesehen, wie seine aus Ihrer wunderbaren Hommage hervortretende Auffassung, sein Ethos, seine Bildung und seine Arbeitsweise mich glauben lassen. Ich danke Ihnen ... für dieses Bild einer eindrucksvollen Theaterpersönlichkeit, deren Wirken im Gedächtnis ihren Platz verdient.

Ihre Einleitung finde ich vorzüglich und, auch wenn man die Protagonisten - Schmidt, Hermine Körner, Klaus Kammer - nicht mehr selbst gekannt hat, anrührend."

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Photographie: Adolf Wohlbrück (Photo: Rosemarie Clausen) Photographie: Klaus Kammer (Photo: Heinz Köster)
Adolf Wohlbrück
(Photo: Rosemarie Clausen)
Klaus Kammer
(Photo: Heinz Köster)

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Hansi Jochmann, Schauspielerin, in Berlin:

" ... Das Buch ist ja wunderbar. Und wen ich alles kenne! ... Große Bewunderung!"

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Marion Elskis, Schauspielerin, in Hamburg:

"... eine unglaublich schöne Ära erlebt und beschrieben: ein Stück Kulturgeschichte! Heute kann ich nur sagen: ich schäme mich für die heutige Zeit ...

Ich werde dieses Buch weiterempfehlen und Freunden schenken ... "

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Dr. Michaela Giesing, Universität Hamburg, Zentrum für Theaterforschung / Hamburger Theatersammlung:

"Endlich bin ich dazu gekommen, den Band etwas genauer anzusehen. Er ist sehr gut geworden. Auch die darin enthaltenen Erinnerungen an Hermine Körner und Klaus Kammer sind schön nachzulesen."

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Alfred Nathan, Fernsehspiel-Redakteur, in Geisenheim:

"... Schon in der nächsten Nacht fiel ich drüber her und wußte schnell, daß das Buch mich nächtelang viele Stunden Schlaf kosten wird.

Die Genese des Buches ist erstaunlich. 'Hintergrund' und 'Lebensfülle' sind zweifellos der Sauerstoff, durch den Schmidts Klugheiten lebendig werden ...

... und warum ich beim ersten Griff zu dem Buch und dann Nacht für Nacht, als mir diese erkenntnisvollen Briefe von Schmidt zu viel Konzentration abverlangten, trotzdem nicht lassen konnte von Erlebnissen, die meine Erinnerungen dramatisch herausforderten."

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Prof. Dr. Helmut Arntzen, Universitätsprofessor, in Münster:

" ... wichtiger ist der schöne Band mit den klugen Briefen von Willi Schmidt.

Sehr gefällt mir, was die Anmerkungen an Theatergeschichtlichem zusammengetragen haben: neben Schmidt vor allem Hermine Körner, Paula Wessely und Horst Caspar.

Durch Ihr Buch ist mir übrigens bewußt geworden, daß an den Achtundsechzigern am meisten und bis in diese Tage gelitten haben: die deutsche Germanistik und das deutsche Theater."

Erratum

Auf Seite 30 dieses Buches findet sich ein Zitat, das dort dem antiken griechischen Dramatiker Menandros (342/341-291/290 vor Christos) zugeschrieben wird.

Das ist leider falsch.

Durch die wertvollen Ermittlungen von Prof. Dr. Peter Rau konnte inzwischen festgestellt werden, daß dieses Zitat vielmehr aus den "Oden" des antiken römischen Dichters Horaz (65-8 vor Christos) stammt: 2, 17, 55.

Die Entstehung dieses bedauerlichen Irrtums und seiner Richtigstellung wird im Siebenten Bande von NACH OBEN OFFEN. REFLEXE unter Nummer 80 ausführlich nachzulesen sein.

Herrn Prof. Dr. Rau danken Verlag und Autor aber hier schon für seine hochkarätige Spurensicherung.

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